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2022

28.4.2022

Angesichts des Kriegs in der Ukraine laden die katholischen Kirchengemeinden in Melle reihum zum Friedensgebet. Am 28.4.2022 hat der Meller Madrigalchor das Friedensgebet in der St.-Petrus-Kirche in Gesmold gestaltet. Es endete mit dem bewegenden Kanon „Dona nobis pacem”, zu dem sich Chor und Gemeinde vereinigten.

27.1.2022 (E-Mail)

Liebe Chormitglieder!

Die Infektionszahlen gehen zurück, das lässt aufatmen. Beim Aussetzen der Proben hatten wir schon den 7. März für den Wiederbeginn angenommen. Ich denke, mit etwas Vorsicht und wenn jeder sich wie gehabt selbst testet, sollte uns das Proben wieder möglich sein.

Wir sehen uns also am 7. März 2022 um 19.00 Uhr zur nächsten Probe. Herzliche Sängergrüße
Lothar

27.1.2022 (E-Mail)

Liebe Chormitglieder!

Die Zahlen schießen ungebremst nach oben, inzwischen ist die Inzidenz auf über 1000 angestiegen und ein Ende ist nicht abzusehen. Das lässt Chorproben im Februar leichtsinnig erscheinen. Ich denke nach Rücksprache mit Nicolai, wir sollten erst eine Besserung abwarten und im Februar auf unsere Proben verzichten. Wir werden erst einmal den 7. März 2022 für die Fortsetzung unserer Proben ins Auge fassen. Ich gebe Euch rechtzeitig Bescheid.

Es tut auch mir weh, dass wir auf die Proben schon wieder verzichten müssen; aber Sicherheit geht vor. Viele Sängergrüße
Lothar

18.1.2022 (E-Mail)

Liebe Chormitglieder!

Den einen zur Erinnerung, den anderen zur Information:

Wir sind bei der letzten Probe übereingekommen, auf Grund der explodierenden Inzidenzwerte Vorsicht walten zu lassen. Deshalb wollen wir auf die Probe am 24.1.2022 verzichten. Am 31.1.2022 ist wegen der Zeugnisferien eh keine Probe vorgesehen. Wenn es eben geht, wollen wir am 7.2.2022 wieder zusammenkommen. Ich werde mit dem Vorstand die Lage beobachten. Sollte Corona am 7.2. immer noch eine Probe zu gefährlich erscheinen lassen, gebe ich Euch rechtzeitig Bescheid. Sonst also bis zum 7.2.!

Herzliche Sängergrüße
Lothar

2021

6.12.2021

Nachdem wir unsere Proben wieder aufgenommen haben, muss natürlich eine Mitgliederversammlung stattfinden. Im Vorstand gibt es eine Veränderung. Nachdem A. O. auf eigenen Wunsch ausgeschieden ist, wurde H. E. als neues stellvertretender Vorsitzender gewählt. Außerdem kamen wir überein, unsere Proben im neuen Jahr allwöchentlich durchzuführen. Sie sollen in der dunklen Jahreszeit um 19 Uhr beginnen und um 21 Uhr enden.

Der anschließende Grünkohl fand wie die MV in ziemlich kleiner Runde statt. Der Überraschung diente eine an alle verteilte Liedersammlung. M. M. hat wieder alle mit einem Leuchtengel bedacht. Am 10.1.2022 geht's mit dem Singen weiter.

13.9.2021

WIR KÖNNEN WIEDER PROBEN! Nach anderthalb Jahren Corona-Pause. Alle sind geimpft, das Fenster blieb sperrangelweit offen, wir haben uns locker im Raum verteilt, das nehmen wir alle gern in Kauf, Hauptsache: Proben!

12.7.2021

Nach unendlich langer Pause konnten wir doch zu unserem Grillabend zusammen kommen. Das Bedürfnis war groß, wie man an der Zahl der Erschienenen ablesen konnte und was sie auch alle mit einer gewissen Wehmut von sich gaben. Zum Glück waren die äußeren Bedingungen ideal, der Wettergott war uns gewogen. Maria und Ernst hatten sich mit großem Einsatz in die Organisation gekniet, so dass auch von daher alles passte. Ein ganz großes Dankeschön!

Natürlich lag allen die Frage am Herzen, wie es denn wohl weiter geht. Wenn die allgemeinen Regeln es zulassen – niemand kann voraussagen, wie die Pandemie sich entwickeln wird – und wenn die Schule keine Einwände erhebt, ist eine Wiederaufnahme der Chorproben nach den Sommerferien in greifbarer Nähe. Hoffen wir das Beste!

Gesprächsweise tauchte die Frage auf, seit wann Nicolai unser Chorleiter ist. Die Antwort lautet: Seit 2016. Wer es ausführlicher wünscht, kann die ganze Geschichte nachlesen, indem man in diesem Tagebuch vom Jahr 2015 aus nach oben scrollt.

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2020

7.5.2020 (E-Mail)

Liebe Chormitglieder!

[…]

Nun gibt es die ersten Lockerungen der strikten Corona-Regeln, aber es ist noch längst nicht vorbei. Ich sehe nicht, dass wir unsere Probenarbeit schon wieder aufnehmen können, selbst wenn es irgendwann rechtlich zulässig sein würde. Mit Masken zu singen, erscheint mir nicht praktikabel, und den nötigen Abstand zu waren, schier unmöglich.

Dazu kommt, das das Chorsingen selbst ein hohes Risiko darstellt, wie Ihr diesem Artikel entnehmen könnt:

Risiko Chorsingen (7.5.2020)

Und wie R. richtig bemerkt, gehören wir ja durch die Bank zur Risiko-, wenn nicht gar zur Hochrisiko-Gruppe.

Ein Problem, das noch bedacht werden muss, stellt unser Grillabend am 13. Juli dar. Ich habe mit E. verabredet, dass wir die Entscheidung darüber bis Pfingsten vertagen wollen.

Bei mir sehen die Tage ziemlich gleichförmig aus. Die meiste Zeit sitze ich am Computer, spiele, schaue, lese und bastele auch mal ein wenig an meiner eigenen Homepage und der des Chores. Hin und wieder gehe ich etwas spazieren, bei dem schönen Wetter juckt's einen ja, nach draußen zu gehen. Zum Schluss noch ein paar Zeilen, die Inge zum Geburtstag zugedacht waren:

Zwar die kleinen Zipperlein
stell‘n sich ungerufen ein.
Und auch mal ein Schreck, o Schreck!
den steckt man nicht einfach weck.
Doch wir sind ja von den harten,
zähen Kräutern hier im Garten.

Und zum fröhlichen Gelingen
haben wir ja noch das Singen,
das uns fordert, und dabei
macht es Herz und Lunge frei,
und das Herz vor Freude springt,
wenn uns ein Konzert gelingt.

Liebe Chormitglieder! Ich hätte Euch gern andere Nachrichten geschickt, aber wir müssen es nun mal nehmen, wie es ist. Irgendwann werden wir auch das Singen wieder haben.

Viele Grüße und – bleibt gesund
Lothar

16.4.2020 (E-Mail)

Liebe Chormitglieder!

Die Corona-Maßnahmen zeigen erste Wirkungen, aber wir sind noch nicht über den Berg.

Wir Ihr sicher mitbekommen habt: Vor dem 3. Mai läuft gar nichts, keine Schulen, keine Proben. Und danach? Müssen wir abwarten. Unter diesen Umständen ist auch unser Konzert im Mai illusorisch. Irgendwann soll es aber auf jeden Fall, stattfinden.

Ich habe mit Ernst geklärt, dass wir für die vielen ausgefallenen Proben einen Ausgleich planen sollten. Wenn es wieder losgeht, wollen wir bis zum Ende des Jahres jede Woche proben, das ist doch mal ein Lichtblick.

Bis bald und - bleibt gesund!
Lothar

11.4.2020 (Email)

Liebe Chormitglieder!

Zum Osterfest sende ich Euch herzliche Grüße. Euch gehts's ja wahrscheinlich wie mir, ich sitze zuhause und warte, dass der Tag vorbeigeht. Nun, man kann ja in Haus und Garten das eine oder andere erledigen. Zum Glück haben wir ja herrliches Wetter, das zum Spazierengehn einlädt. Die ersten Bäume blühn, vor allem die Kirschen, und dazu habe ich ein wunderbares Gedicht gefunden:

Barthold Heinrich Brockes (1680 - 1747)
Kirsch-Blühte bey der Nacht

Ich sahe mit betrachtendem Gemüte
Jüngst einen Kirsch-Baum, welcher blüh'te,
In küler Nacht beym Monden-Schein;
Ich glaubt', es könne nichts von gröss'rer Weisse seyn.
Es schien, ob wär' ein Schnee gefallen.
Ein jeder, auch der klein'ste Ast
Trug gleichsam eine rechte Last
Von zierlich-weissen runden Ballen.
Es ist kein Schwan so weiß, da nemlich jedes Blat,
Indem daselbst des Mondes sanftes Licht
Selbst durch die zarten Blätter bricht,
So gar den Schatten weiß und sonder Schwärze hat.
Unmöglich, dacht' ich, kann auf Erden
Was weissers ausgefunden werden.

Indem ich nun bald hin bald her
Im Schatten dieses Baumes gehe:
Sah' ich von ungefehr
Durch alle Bluhmen in die Höhe
Und ward noch einen weissern Schein,
Der tausend mal so weiß, der tausend mal so klar,
Fast halb darob erstaunt, gewahr.
Der Blühte Schnee schien schwarz zu seyn
Bey diesem weissen Glanz. Es fiel mir ins Gesicht
Von einem hellen Stern ein weisses Licht,
Das mir recht in die Sele stral'te.

Wie sehr ich mich an GOtt im Irdischen ergetze,
Dacht' ich, hat Er dennoch weit grös're Schätze.
Die gröste Schönheit dieser Erden
Kann mit der himmlischen doch nicht verglichen werden.

Ein trotz allem schönes Osterfest Euch allen
Lothar

PS: Ich befürchte, unsere Zwangspause ist nicht so bald zu Ende. Ich werde mich Anfang der Woche damit befassen und melde mich dann noch mal. L.

13.3.2020

Wegen Covid-19 schließen alle Schulen, und bis Ostern müssen auch unsere Proben ausfallen.

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2019

20.10.2019

Was über das Meller Konzert gesagt ist, gilt auch für die Wiederholung in Hasbergen – bis auf die Sache mit dem Wetter, das war nachgerade be-scheiden und hat leider viele mutmaßliche Zuhörer zu Hause fest gehalten.

Beim anschließenden Zusammensein im Gemeindehaus stellten wir fest, dass wir ganz gut zusammen passen. Es werden hoffentlich eine Reihe Hasberger zu unserem Grünkohlessen auflaufen. An der Zufahrt muss es jedenfalls nicht scheitern:

Zufahrt Hakemeyer
13.10.2019

Ein wunderschönes Konzert im alten Kirchenschiff von St. Matthäus! Es kamen deutlich mehr Zuhörer als erwartet, vielleicht auch dank des sehr schönen Wetters. Jedenfalls war es erforderlich, weitere Stühle herbeizuschaffen, damit alle Platz fanden. Das Meller Kreisblatt hat das Konzert in einem sehr ausführlichen Artikel gewürdigt.

Das gemeinsame Singen mit dem Kirchenchor St. Josef Hasbergen hat dafür gesorgt, dass ein wirklich volltönender Chorklang zustande kam. Wir freuen uns schon auf die Wiederholung am nächsten Sonntag in Hasbergen.

Das Gelingen war vor allem auch ein Verdienst unseres Chorleiters N., der wieder ein wunderbares Programm zusammengestellt hat.

1.10.2019

Konzertankündigung
Laudate Dominum

Ein geistliches Konzert unter dem Titel „Laudate dominum – Lobet den Herrn” wird am Sonntag, dem 13. Oktober 2019 um 17.00 Uhr in der St.-Matthäus-Kirche in Melle aufgeführt. Der Meller Madrigalchor hat sich hierzu mit dem Kirchenchor St. Josef Hasbergen zusammengetan und ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Der Bogen der Stücke spannt sich vom 13. Jahrhundert bis in die Neuzeit, die Komponisten sind teils anonym, teils – bei uns – noch unbekannt, aber auch große Namen, Palestrina, Mozart, Mendelssohn, sind vertreten.

Passend zum Erntedankfest, das dann gerade acht Tage zurück liegt, wird mit einem brasilianischen Lied des Segens der Erde, Weizen und Brot, gedacht. Der Erntedank ist auch ein schöner Anlass, den Herrn auf vielfältige Weise zu loben. Dem hebräischen Ruf „Halleluja – Preiset Gott” kommt dabei eine besondere Rolle zu. Jeder kennt Neanders schlichtes und eingängiges Kirchenlied „Lobe den Herren”. Aber nicht nur auf Deutsch wird das Lob Gottes dargebracht, auch auf Latein mit Mozarts bekanntem „Laudate dominum”.

In Anlehnung an den 96. Psalm – „Singet dem Herrn ein neues Lied” – hat es im Laufe der Zeit unzählige Vertonungen gegeben, viele auf Deutsch, noch mehr, dem Brauch der Kirche folgend, auf Latein: „Cantate domino canticum novum”. Eine besonders reizvolle ist das brasilianische „Cantai ao senhor”, dessen exotische Inbrunst uns unmittelbar anspricht. Und auch wenn sich, in einer weiteren Version, die Freude in modernen Samba-Rhythmen ausdrückt, tut das der frommen Grundhaltung keinen Abbruch.

Nach so viel Gotteslob trauen wir uns, im Gebet dem Herrn eine Herzensbitte vorzulegen. Die Form dazu hat uns Luther mit seiner Anrufung „Verleih uns Frieden gnädiglich” vorgeben. Es ist ein altes Lied, aus dem Jahre 1529, das auf einen noch viel älteren Hymnus zurückgeht. Mendelssohn hat diese Bitte in einen wundervollen Choral gesetzt. Der Widerspruch, um Frieden zu bitten und gleichzeitig Gott für uns streiten zu lassen löst sich ja auf in dem anderen Luther-Vers „Mit unserer Macht ist nichts getan”.

Der Meller Madrigalchor und der Kirchenchor St. Josef Hasbergen haben das Programm unter der Führung ihres gemeinsamen Chorleiters Nicolai Strauch einstudiert. Dieser hat auch die kontrastreiche Wechselbeziehung zwischen den verschiedenen Stücken heraus gearbeitet, und ihm obliegt die Gesamtleitung des Konzerts. Die Sängerinnen und Sänger werden unterstützt von einem Instrumentalensemble. Der Eintritt ist frei, eine Spende zur Deckung der Unkosten wird am Ausgang dankbar angenommen.

Das Konzert wird am Sonntag, dem 20. Oktober 2019 um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Josef in Hasbergen wiederholt.

24.6.2019

Da hatten wir diesmal aber ausnehmend schönes Wetter an unserem Grillabend. Und nicht nur hat uns H1. wieder mit einem neuen Lied beglückt, H2. hat die immer wieder neue Freude durch solche Lieder mit einem weiteren Lied gewürdigt.

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2018

10.12.2018

Die Mitgliederversammlung blickte noch einmal zufrieden auf die beiden Konzerte zurück. Wenn nur unser E. nicht krank geworden wäre!

Danach wie üblich der Grünkohl. Ohne E.s Hilfe haben wir es nicht einmal zu einem Grünkohlkönig gebracht.

9.12.2018

Das Konzert mit dem Kirchenchor Hasbergen in der St.-Josefs-Kirche zu Hasbergen gab uns seit langem einmal wieder die Gelegenheit, in einem größeren Singekreis den vollen Chorklang zu erleben. N. hatte auch diesmal wieder ein wunderbar stimmungsvolles und abwechslungsreiches Programm zusammen gestellt. Gemeinsame Lieder, Solostücke und Chorstücke, teilweise von N. selbst gesetzt und arrangiert, schlossen sich zu einem runden Ganzen zusammen.

Chorfoto Hasbergen

Nach dem Konzert saß man noch im Gemeindehaus bei Gyrossuppe und Schmalzbroten zusammen. Das war ein schöner Ausklang. Der Anregung, mal wieder so etwas gemeinsam zu unternehmen, konnte wir uns gerne anschließen.

28.10.2018

Pressebericht

Foto Offenes Singen

Zu einem „Offenen Singen” am 28.10.2018 hatte der Meller Madrigalchor eingeladen und damit wohl das Interesse vieler angesprochen, denn das Foyer der Ratsschule Melle war voller Mitsängerinnen und Mitsänger. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des Herbstes. Nach einer Einstimmung durch den Chor, der immer wieder musikalisch Nebelschwaden durch das Land ziehen ließ, und einem brasilianischen Erntedank, waren die Zuhörer an der Reihe und konnten mit lustigen Tanzliedern zum ersten Mal ihre Sangesfreude zeigen.

Nach einem temperamentvollen „Besame mucho” huldigte der Meller Madrigalchor dem Spaßmacher und Grotesktänzer Will Kempe aus dem 16. Jahhundert mit einer Komposition, in der dessen Hopsen und Hampeln musikalisch ausgedrückt war. Anschließend ging es in den herbstbunten Wald. Über die Horrorstory von Hänsel und Gretel extemporierte Nicolai Strauch auf dem Klavier, dass es die Zuhörer gruselte.

Alsbald entführte der Chor seine Gäste in den brasilianischen Urwald, wo geheimnisvolle Geräusche sich mit einer sehnsuchtsvollen Melodie verbanden. Danach waren alle aufgefordert, mit auf die Reise zu gehen und mit „Cantai ao Senhor – Ich sing dir mein Lied” den Schöpfer zu preisen. Dies griff der Chor mit dem „Cantate domino” auf, das einmal in vertrauter barocker Tonsprache und einmal als fetziger Samba erklang.

Alle fanden, es gäbe „Kein schöner Land in dieser Zeit”. Und weil Herbst und Jagd nun einmal zusammen gehören, war auch diese Sangesthema, wobei der Chor dem gemeinsam gesungenen „Ein Jäger längs dem Weiher ging” eine schmissige Jazz-Version seines Chorleiters Nicolai Strauch folgen ließ.

Nach einigen weiteren Liedern – z. B. „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten”, „Es dunkelt schon in der Heide”, „Guten Abend, gut Nacht” – endete die Veranstaltung für viele zu früh mit „Ade zur guten Nacht”. Sie forderten deshalb eine Zugabe, dem der Chor gerne nachgab. Ein Gänsehaut-Effekt stellte sich ein, als nach einigen unverfänglichen Takten sich die Melodie zu Leonard Cohens „Halleluja” herausschälte, in das die Zuhörer begeistert einfielen.

Chorleiter Nicolai Strauch hatte den Chor zu mitreißenden Darbietungen befähigt und mit dem Chor zusammen alte und neue Lieder zum gemeinsamen Singen herausgesucht. Er hat alle diese auf dem Klavier begleitet und zudem durch phantasievolle Überleitungen miteinander verbunden. Es gelang ihm mit seiner gewinnenden Art, alle zum kräftgen Mitsingen zu animieren und sie mit dem Gefühl zu entlassen, zwei wundervolle Stunden erlebt zu haben.

21.10.2018

Presseankündigung

Wenn Deutschland gegen Brasilien spielt, ist im Fußball Spannung angesagt. Spannend ist es aber auch, deutsche und brasilianische Musik einander gegenüber zu stellen. Zu hören, wie sich dabei offensichtliche Kontraste, aber auch verblüffende Harmonien ergeben, macht den Reiz dieser Kombination aus. Das will der Meller Madrigalchor am Sonntag, dem 28.10.2019, beweisen, an diesem Tag lädt er zu einem OFFENEN SINGEN ein. Die Veranstaltung findet statt in der Ratsschule Melle, ehemals Wallgartenschule, Haus Walle 7, und beginnt um 17 Uhr.

Volks- und andere Lieder sollen den Hauptteil dieses gemeinsamen Musikerlebnisses ausmachen. Lieder, die jeder kennt, will der Madrigalchor gemeinsam mit seinen Gästen anstimmen, Lieder, die man vielleicht nicht dauernd hört, die aber doch in unser aller Gedächtnis eingegangen sind. Wie schön ist es, wenn man sich dabei wieder an Melodien erinnert, die man längst vergessen zu haben glaubt. Damit uns allen das leichter fällt, werden die zughörigen Liedtexte natürlich bereitgehalten.

Zur Auflockerung wird der Madrigalchor aus seinem Repertoire einige Highlights aufgreifen. Dabei wird sich zeigen, dass bei aller Verschiedenheit die Musik, gleich woher sie kommt, uns unmittelbar anspricht und eben nicht wie eine exotische Fremdsprache rätselhaft oder unverständlich bleibt. Zumal es überall die gleichen Themen sind, die in der Musik Ausdruck finden, Freude und Schmerz, Sanftheit und Überschwang, Liebe und Leid und immer wieder die Natur, die uns umgibt.

Deswegen will der Chor das alles nicht so eng sehen und sich nicht nur auf die eingangs genannte Gegenüberstellung beschränken. Unterstützt und angeleitet wird er dabei durch seinen Chorleiter Nicolai Strauch, der auch die Klavierbegleitung übernimmt. Der Madrigalchor will für das offene Singen keinen Eintritt erheben, wird aber am Ausgang der Veranstaltung für seine Auslagen um eine Spende bitten.

2017

11.12.2017

Mitgliederversammlung. L. dankte noch einmal dem Chorleiter für das wunderbare Konzert. Er hob auch die wohltuend ruhige Probenatmosphäre hervor. Dann war die Neuwahl der Vereinsvorstands fällig. Es blieb aber alles beim alten, wie bisher.

Der Grünkohl hat danach allen besonders geschmeckt. Viele haben zum Gelingen des Abends beigetragen. Eine neue Tradition wurde begründet, den Abend mit Gesang einzuleiten. Mit der Erhebung zur Grünkohlkönigen haben wir I.N. überrascht.

5.11.2017

Das Herbstkonzert Kontraste war ein toller Erfolg, auch wenn diesmal nur siebzig Zuhörer anwesend waren. Nicolais Plan der harten Gegenüberstellung konträrer Musikstile ist voll und ganz aufgegangen. Ein enthusiastischer Bericht im Meller Kreisblatt war unser Lohn.

Chorfoto Kontraste
8.10.2017

Presseankündigung

Bei südamerikanischer Musik denken wir als erstes an Samba, Salsa und Lambada. Dass sich die Musik in Geschichte und Gegenwart vielfältiger und abwechslungsreicher darbietet, gerät darüber leicht in Vergessenheit. Einiges davon will der Meller Madrigalchor auf seinem Herbstkonzert am Sonntag, dem 5.11.2017 zu Gehör bringen. Das Konzert reiht sich ein in den Meller Kulturherbst, es findet statt in der Alten Stadthalle, Melle, Haferstraße 7, und beginnt um 19.30 Uhr.

Die brasilianische Provinz Minas Gerais (auf Deutsch: Allgemeine Bergwerke) erlebte im frühen 17. Jahrhundert einen wirtschaftlichen Aufschwung, als man dort Edelmetalle und Edelsteine zu Tage förderte. Die Folge war eine Blüte von Musik und Architektur im Nachklang des europäischen Barock. Und wie in Europa waren es vielfach religiöse, hier naturgemäß lateinisch-katholische Chorstücke.

Später erinnerte man sich wieder der indianischen Wurzeln und es entstanden wunderbar melodische und gefühlvolle Lieder im Volkston. Wie überall auf der Welt geht es darin um die beiden wiederkehrenden Themen Natur und Liebe. Feld, Wald und Fluss bilden den Hintergrund, Dankbarkeit, Liebe und Sehnsucht finden Worte und Töne, fremd und doch irgendwie vertraut.

Der südamerikanischen sollen Beispiele europäischer Chormusik vom Mittelalter bis in die Neuzeit an die Seite gestellt werden. Ein Rondeau eines französischen Trouvère, ein neapolitanischer Karnevalsschlager aus der Renaissance, eine Vertonung von Shakespeare, ein musikalischer Witz von Haydn, Nocturnos von Mozart – für Abwechslung ist gesorgt.

Gerade diese Vielfalt wird, so der Titel „Kontraste”, das Konzert prägen. Nicht nur der Kontrast zwischen südamerikanischer und europäischer Chormusik, auch die Gegensätze zwischen religiöser Inbrunst und und gefühlvollem Überschwang, zwischen pathetischem Hochton und humorvollem Augenzwinkern, zwischen atemberaubendem Tempo und verhaltener Sanftheit sollen im Gegeneinander der einzelnen Stücke hörbar werden.

Der Meller Madrigalchor hat das Programm unter seinem neuen Chorleiter Nicolai Strauch erarbeitet. Diesem obliegt auch die Leitung des Abends, und er wird die Chorstücke durch Klavierzwischenspiele ergänzen. Nicolai Strauch hat brasilianische Wurzeln und ist damit berufen, den Chor in dieses nicht immer leichte Gebiet einzuführen. Die temporeiche Bearbeitung eines deutschen Volksliedes durch Nicolai Strauch ist übrigens auch im Programm.

Karten zum Preis von 13 Euro sind beim Kulturamt der Stadt Melle, bei der Buchhandlung Sutmöller und an der Abendkasse erhältlich. Schüler, Studenten und Auszubildende zahlen 7 Euro.

7.8.2017

Nach der Sommerpause geht es jetzt endlich in der Ratsschule weiter.

Anfahrtskizze
19.6.2017

Grillabend, diesmal bei beständigerem Wetter.

9.1.2017

Eigentlich sollte es ja heute am neuen Ort, am Wallgarten, weitergehen. Mit der Oberschule ist auch alles klar. Nur die Stadt konnte sich bislang nicht zur Zustimmung bequemen. Es besteht noch interner Klärungsbedarf. Dabei hatte ich mich in der IGS schon formell verabschiedet!

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2016

12.12.2016

Nach einem ereignisreichen Jahr war die Versammlung doch schon nach 20 Minuten zu Ende. Alle hatten ja eh schon alles mitgekriegt, und ich konnte mich bei meinem Rückblick kurz fassen. N.'s Vorschläge für 2018 fanden Zustimmung und sollen weiter verfolgt werden.

Wichtigste Neuerung: Vom nächsten Jahr an proben wir in der Ratsschule (früher Wallgartenschule), Haus Walle 7, 49324 Melle.

Der Grünkohl war köstlich und die Stimmung hervorragend. N. wurde unser Grünkohlkönig.

18.10.2016

Wir haben wieder ein Ziel vor Augen. Im nächsten Jahr, genauer am Sonntag, dem 5. November 2017, wollen wir in der Alten Stadthalle in Melle-Mitte ein Chorkonzert geben. Dann man zu!

N. S.
9.8.2016

Die Sommerpause ist vorüber. Seit gestern ist es offiziell: Jetzt ist N. S. unser Chorleiter. Sporadisch ist er ja auch schon früher eingesprungen, und als Klavierbegleiter ist er uns längst vertraut. Nun geht es mit neuem Schwung an die Probenarbeit. Er hat schon eine Menge an Notenmaterial herausgesucht, vieles aus seiner brasilianischen Wahlheimat. Nun wollen wir mal gemeinsam herausfinden, was uns angemessen ist. Nach der ersten Probe dankte der Chor mit herzlichem Applaus.

25.6.2016

Brief an U.

Melle, den 25.6.2016
Lieber U.!

Es ist mir nicht gelungen, Dich telefonisch zu erreichen, weder vor unserem Grillfest noch danach. Nun mache ich mir Gedanken, was dahinter steckt. Sind es gesundheitliche Probleme? Oder macht Dir die neue Situation so zu schaffen?

Jedenfalls haben wir Dich bei unserem Grillfest sehr vermisst. Wir wollten Dir einen würdigen Abschiedsabend gestalten, aber unsere Vorbereitungen liefen ins Leere.

Ich schicke Dir deshalb auf diesem Wege einen Gruß, an dem sich alle beteiligt haben. Ich hoffe, ich kann Dir irgendwann das bereitliegende Präsent überreichen und Dir auch die Worte mitgeben, die ich für diesen Anlass vorbereitet hatte.

Für den Augenblick habe ich den Wünschen auf unserer Grußkarte nichts hinzu zu fügen.

Herzliche Grüße
Lothar
20.6.2016

So viel Regen bei unserem Grillfest! Das hatten wir uns ja ganz anders vorgestellt. Nun gut, wir hatten ja die Hütte, in der wir vor dem Regen Schutz fanden. Zu U.'s Verabschiedung waren auch einige ehemalige Chormitglieder angereist. In der Hütte war's rappelvoll, aber gemütlich.

Leider ist U. nicht erschienen, so dass alle unsere Vorbereitungen ins Leere liefen. I. hatte eine künstlerische Grußkarte gestaltet, auf der sich alle verewigten. Der Grußtext:

Grußkarte

H. hatte auf des Lied „Es stunden drei Rosen” einen liebevollen Text verfasst. Wir hatten mit N. ein paar Lieder eingeübt, die wir dann zu unserer eigenen Erbauung anstimmten. Und ich (L.) hatte ein paar Worte vorbereitet, die ich schließlich trotz U.'s Abwesenheit den Chormitgliedern vorgetragen habe. Wer mag, kann sie hier nachlesen.

Passend zum Anlass ist auch die Sammlung mit den Konzertansagen fertig geworden.

Konzertansagen Titelbild
30.5.2016

Wie angekündigt hielten wir heute unsere Mitgliederversammlung ab, um zu klären, wie es mit dem Madrigalchor weiter gehen soll.

Ich berichtete zunächst, was ich in der Zwischenzeit erreicht hatte. Ein langes Telefongespräch mit U. brachte als Ergebnis, dass wir unsere lange Zusammenarbeit mit dem Brahms-Konzert beenden wollen. Einerseits sehen wir uns außer Stande, mit einer derartigen Intensität weiter zu arbeiten. Andererseits ist erkennbar, dass auch U. die Arbeit mehr als er zugeben möchte zusetzt.

Ein weiteres Telefongespräch mit N. klärte dessen Bereitschaft, uns fürderhin weiter zu betreuen. Das wurde von den Chormitgliedern mit großer Begeisterung aufgenommen. Um die fixen Kosten in den Griff zu bekommen, soll in Zukunft die Chorprobe im vierzehntägigen Rhythmus stattfinden. Nach der Sommerpause soll es am 8.8.2016 wieder losgehen.

Für U. soll bei unserem Grillfest am 20.6.2016 eine schöne Abschiedsfeier gegeben werden. Zur Vorbereitung wollen wir mit N. am 13.6. noch eine Probe einschieben.

25.5.2016

Nachlese zum Brahms-Konzert

(verfasst für das Meller Kreisblatt)
Konzertfoto

Der Meller Madrigalchor hat mit einem Brahms-Konzert in der Alten Stadthalle einen Einblick in das reichhaltige Schaffen dieses großen Komponisten gegeben. Dazu stützte er sich gerade nicht auf dessen populären Sammlungen der Ziegeunerlieder oder Liebeslieder. Volkstümliche Lieder und großartige Vertonungen bildeten den Hauptteil des Programms.

Den Beginn machten zwei schlichte, aber gefühlvolle Chorstücke, „Erlaube mir, feins Mädchen, in den Garten zu gehn” und „Waldesnacht, du wundersüße”. Darin klang schon etwas an von dem, was den ganzen Abend prägen sollte, Brahms' Vorliebe für alles Verhaltene und Sanfte und seine besondere Neigung zu Abend und Nacht. Mit zwei ergreifenden Kompositionen ging es weiter, dem Abschiedslied „Ich fahr dahin” und und dem klagenden „In stiller Nacht”. Hier konnte der Chor sich einfühlsam vom stillen Piano bis zum schmerzvollen Fortissimo steigern und seine Fähigkeit zur feinen Nuancierung unter Beweis stellen.

Sarah Weller sang das Lied „Meine Liebe ist grün wie der Fliederbusch”. Dem Text, der so fröhlich daherkommt, hat Brahms durch seine Vertonung eine Ahnung von Liebesschmerz und Liebesleid hinzugefügt, das wurde in Sarah Wellers Vortrag nur allzu deutlich. Sie wurde souverän begleitet von Nicolai Strauch, der im Anschluss daran den ersten Satz aus Brahms' Klaviersonate op. 1. zu Gehör brachte. Brahms veröffentlichte dieses Werk mit zwanzig Jahren, es stellt hohe Anforderungen an den Pianisten, und Nicolai Strauch hat diese mit Bravour gemeistert.

„Sieben deutsche Volkslieder für Vorsänger, Chor und Klavier” beschlossen den ersten Teil des Abends. Sie erzählen jedes für sich eine ganze Geschichte mit Bericht und Beschreibung, mit Rede und Gegenrede. Zu Sarah Weller traten als weitere Solisten Miriam Breuer, Daniel Hagen und Hendrik Sbach. Sie verliehen den handelnden Personen ihre Stimme und damit eine musikalische Persönlichkeit, als Mädchen oder Königin, als Markgraf oder Zimmergesell, als Ritter oder Räuber, als falsche Magd oder Gottesmutter.

Das letzte dieser Lieder, „Verstohlen geht der Mond auf”, beherrscht als Thema den zweiten Satz der Klaviersonate op. 1, mit dem Nicolai Strauch nach der Pause den Abend fortsetzte. Brahms selbst hat auf diese Weise seinem Schaffen einen Rahmen gesetzt, ihm deutlich einen Anfang und ein Ende gegeben.

Mit „Senke, strahlender Gott” tauchte der Chor ein in die griechische Mythologie. Dem antiken Versmaß der Schillerschen Vorlage entsprechend wählte Brahms hier einen feierlichen Ton, den Sonnengott Phöbus Apollo nach seinem Tagwerk bei seiner Geliebten, der Meeresgöttin Thetys, ausruhen zu lassen. Im Wechselgesang der Chorstimmen verklang der Tag und ergab sich der ruhigen Nacht.

Noch einmal ließ Sarah Weller Brahms' Sehnsucht und Verlorenheit spüren. Das Heimweh nach der Kinderzeit kam im Liede „Oh wüsst ich doch den Weg zurück” zum Ausdruck. Auch „Wir wandelten, wir zwei zusammen” handelt vom vergangenen Glück. Sarah Weller gelang es mit ihrer schmelzenden Stimme, Erinnerung, Traum und Entsagung zum Klingen zu bringen.

Mit drei Chorsätzen, die Brahms ursprünglich für Soloquartett komponiert hatte, kam das Konzert zu einem besinnlichen Abschluss. „Oh schöne Nacht” preist die Nacht als Zeit stiller, sanfter Liebe; „Der graue Nebel tropft so still” stellt uns den Herbst als Sinnbild der Vergänglichkeit vor Augen; mit „Friedlich bekämpfen Nacht sich und Tag” hat Hebbel das unwirkliche Gefühl zwischen Schlafen und Wachen, zwischen Tag und Traum eingefangen und damit Brahms wohl aus der Seele gesprochen.

Der Meller Madrigalchor konnte Brahms' spätromantische Kompositionen ihren gebührenden Klang mitgeben. Sanfte Übergänge und abrupte Kontraste verlangten große Flexibilität. Chorleiter Urs Borer hat den Chor durch dieses schwierige Gelände geführt und ihm die erforderliche Sicherheit gegeben. Großen Anteil am Gelingen des Abends hatte Nicolai Strauch mit seiner einfühlsamen Klavierbegleitung.

Wenn es um Brahms geht, darf sein Wiegenlied „Guten Abend, gute Nacht, mit Rosen bedacht” nicht fehlen. Der Chor ließ mit diesem Lied als Zugabe den Konzertabend ausklingen. Das Publikum dankte mit anhaltendem Beifall.

22.5.2016

Jetzt also das lange und intensiv vorbreitete Brahms-Konzert „Wir lieben Brahms”. Die Alte Stadthalle gab einen sehr schönen Rahmen dafür ab. Das Konzert hat wunderbar geklappt, auch die so schwierigen Quartette.

Die Zeitung konnte niemanden schicken, um über das Ereignis zu berichten. Aber sie haben den vollen Bericht abgedruckt, den wir bei ihr eingereicht haben. Er ist auch auf der Homepage des Meller Kreisblatts nachzulesen. Ein stimmungsvolles Foto ist auch dabei.

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2015

14.12.2015

Der Meller Madrigalchor e. V. beschloss das Jahr 2015, wie es schon Tradition ist, mit seiner Jahreshauptversammlung. Nachdem der Vorstand entlastet worden war, wurde er für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Er besteht wie gehabt aus dem Vorsitzenden Lothar Melching, seinen beiden Stellvertreterinnen Anna-Luise Olsen und Inge Miehlke, dem Kassenführer Ernst Kellner und der Schriftführerin Maria Menzel.

Im Jahre 2015 hat der Meller Madrigalchor kein Konzert durchgeführt, weil der bislang genutzte Aufführungsraum, die Feierhalle Grönenburg, derzeit der Grönenbergschule zugewiesen ist. Auf der Suche nach einer Alternative ist der Chor inzwischen in der Alten Stadthalle fündig geworden. Die Mitgliederversammlung beschloss deshalb, im Jahr 2016 wieder mit einem Konzert an die Öffentlichkeit zu treten. Es soll unter dem Titel „Wir lieben Brahms” am Sonntag, dem 22.5.2016, über die Bühne gehen.

Beim anschließenden Grünkohlessen wurde Ellen B. stellvertretend für alle Mitglieder, die dem Meller Madrigalchor seit viele Jahren die Treue halten und verlässlich an den Proben mitwirken, zur Grünkohlkönigin ernannt.

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2014

16.12.2014

Und jetzt ist 2014 wirklich vorbei. Gestern die Mitgliederversammlung, dann kann es jetzt Weihnachten werden.

Die Lage des Chores war Gegenstand eines intensiven Gedanken­austausches. Es soll in 2015 wieder ein Herbstkonzert geben, nach unserm Ausflug in die leichte Muse wollen wir uns dem vielfältigen Chorschaffen von Johannes Brahms widmen.

Beim anschließenden Grünkohlessen mussten wir von einigen liebgewordenen Chormitgliedern Abschied nehmen, weil sie aus persönlichen, teils beruflichen Gründen Zeit und Kraft nicht mehr aufbringen können. Das tat uns sehr weh, auch wenn wir es nachvollziehen konnten. Wir haben aber auch zwei neue Mitglieder gewonnen, die uns bei unserem Konzert schon stimmstark ergänzten. Wir nahmen das zum Anlass, Hans auch gleich zum Grünkohlkönig zu küren.

Am 12.1.2015 geht's weiter.

18.11.2014
Morris Minor

Das Jahr ist fast zu Ende. Ein schönes Konzert zum Schluss – was will man mehr? Es hätten ein paar mehr Zuschauer sein dürfen, aber in Melle ist immer viel zu viel los, am diesem Nachmittag z.B. ein Violinkonzert im Festssal am Schürenkamp. Auch das Meller Kreisblatt hat dazu einen begeisterten Bericht verfasst. Ein Glanzpunkt war – neben den vielfältigen Liedbeiträgen des Madrigalchores – das Auftreten der Gruppe „Morris Minor”.

8.11.2014

Das Herbstkonzert wird akut. Plakate sind gedruckt und ausgehängt. Das Programm steht. Die Gruppe „Morris Minor” wird mit traditioneller irischer Musik für Abwechslung sorgen (s. Bild). Den Klavierpart soll nun doch Nicolai übernehmen. Also dann: Toi-toi-toi und über die Schulter gespuckt!

29.7.2014

Auch diese Jahr wieder ein schöner Grillabend an der Bifurkation. Das Wetter hielt sich, also ein lauschiger Abend am gluckernden Bächlein, das uns gleich an die „Launige Forelle” erinnerte. Den Rest besorgte H. mit ihrem inzwischen schon fest erwarteten Beitrag. C. War auch wieder dabei, die von Mal zu Mal besser zurecht kommt. Das bestätigte auch U.′s Schwester.

Was uns Sorgen macht, ist die Entwicklung bei der Mitgliederzahl.

29.4.2014

Unser Herbstkonzert nimmt Gestalt an. Nach der Programmliste haben wir jetzt auch einen Probenplan aufgestellt. Das wäre doch gelacht, wenn das jetzt nicht alles perfekt klappte.

20.1.2014

War das ein Schreck, als es am letzten Montag hieß: Der Chorleiter ist im Krankenhaus, die Probe muss ausfallen. Gottlob war er aber bald wieder draußen und wir konnten heute unsere Probe halten, wenn er auch noch ein wenig angegriffen wirkte.

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2013

17.12.2013

Auf der Mitgliederversammlung am Montag konnten wir auf ein erfolgreiches Jahr 2013 und ein wunderschönes Konzert zurückblicken.

Dem Vorsitzenden war es aber auch ein Anliegen, für die weitere Arbeit ein paar Wünsche vorzutragen, was die Anforderungen an die Chormitglieder betrifft. Tenor: so schön es war, es muss nicht immer derart anspruchsvoll zugehen. Der Chor ist nun mal ein Laienchor und steht deshalb in der Priorität der einzelnen Mitglieder nicht immer an oberster Stelle. Ein weiterer Punkt war die angespannte Finanzlage des Vereins.

Es standen auch wieder Vorstandswahlen an. Alle waren froh, dass der bisherige Vorstand bereit war, weiter zu machen. So wurde er denn auch wiedergewählt.

Wie alljährlich schloss sich an die Versammlung unser adventlicher Grünkohlabend an. N. S. kam mit Frau und Kind, das sorgte für Begeisterung. H. hat wieder ein schönes Gedicht vorgetragen. Als Grünkohlkönig haben wir Stefan L. ausgeguckt.

11.11.2013

Gestern also unser großes, anspruchsvolles Chorkonzert „Zur Serenade!”. Die Aussicht auf viele bekannte und beliebte Melodien bescherte uns eine zahlreiche Zuhörerschaft, die die Feierhalle Grönenburg bis an ihre Kapazitätsgrenze brachte. Das tat der Kasse gut, denn die ächzte gewaltig unter der großen Zahl der eingebundenen Solisten.

Wie bei einer solchen Live-Aufführung nicht anders zu erwarten, gab es auch wieder ein paar kleine Unebenheiten, im Ganzen hat es aber gut geklappt, und das, obwohl ja dem Chor einiges abverlangt wurde. Folge war, dass bis in die Generalprobe hinein noch an manchen Stücken gefeilt werden musste. Das stellte unsere Beharrlichkeit und die Geduld des Chorleiters auf eine harte Probe.

Am Ende scheint aber doch einiges von unserer Begeisterung und unserer Freude an den Stücken bei den Zuhörern angekommen zu sein, wenn ich den Beifall richtig einschätze. Und als dann noch als Zugabe der Gefangenenchor aus Verdis Nabucco gesungen wurde, war der Abend gerettet.

Die Resonanz im Meller Kreisblatt war entsprechend positiv.

16.10.2013

I. hat in Erfahrung gebracht, dass die Feierhalle Grönenburg auch im nächsten Jahr für Veranstaltungen zur Verfügung steht. Deshalb habe ich ich schon gleich bei der Stadt ein Konzert für den 16.11.2014 angemeldet. Nach Rücksprache mit Urs wollen wir ein Konzert mit Liedern aus aller Welt ins Auge fassen.

Erst aber müssen wir uns auf unser diesjähriges Konzert konzentrieren, damit uns die Zeit nicht davon läuft.

22.7.2013

Anmeldung für den Meller Kulturherbst

Der Meller Madrigalchor plant für den 10. November 2013 ein Konzert unter dem Titel "Zur Serenade!". Eine Serenade ist ein Abendständchen, und diesen Charakter soll das Konzert vermitteln. Es wird Opern- und Operettenmelodien von Donizetti, Lortzing, Flotow, Nicolai, Johann Strauß u. a. enthalten, darunter so eingängige Melodien wie das titelgebende Zur Serenade! aus Eine Nacht in Venedig oder die Singschule aus Zar und Zimmermann.

Das Konzert wird in der Feierhalle Grönenburg in der F.-L.-Jahn-Straße stattfinden und um 19.30 beginnen. Karten zum Preis von 12 € sind beim Kulturamt der Stadt Melle, bei der Buchhandlung Sutmöller, bei den Chormitgliedern und an der Abendkasse erhältlich.

24.6.2013

Heute hatten wir unseren diesjährigen Grillabend an der Bifurkation. Das Wetter war uns nicht hold, aber vor dem Regen schützte uns die Grillhütte des Heimatvereins. Zu unser aller Freude erschien C. nach ihrer schweren Krankheit und leistete uns ziemlich lange Gesellschaft. Wir waren alle erfreut, dass sie sich schon so weit wieder berappelt hat.

Ein Wermutstropfen fiel uns aufs Gemüt, weil wir unsere langjährige Mitsängerin H. verabschieden mussten. Sie verlässt Melle in diesem Sommer. Ein Abschiedsgeschenk, liebe Worte und den irischen Segensspruch „Möge die Straße uns zusammenführen …” konnten wir ihr mitgeben. Nach dem Sommerpause geht es am 12.8.2013 weiter mit den Proben für unser Opern- und Operettenkonzert „Zur Serenade!”.

März 2013

Das neue Jahr begann mit der Suche nach einem verbindenden Gedanken für das diesjährige Herbstkonzert.

Soviel war klar: ein Weihnachtskonzert soll es zunächst nicht mehr sein. Zu groß ist das Gedränge um die wenigen Termine, die dafür in Frage kommen, zu groß und vielfältig auch das Angebot an vorweihnachtlichen Veranstaltungen.

Ein Herbstkonzert also, noch einmal in der Feierhalle Grönenburg, wer weiß ob die im nächsten Jahr noch zur Verfügung steht. Das zuerst erwogene „Romantische Chorkonzert” (Brahms, Mendelssohn etc.) wurde wieder verworfen. Ein Opernkonzert soll es sein. Und nachdem das jetzt fest steht, sucht Urs noch und noch Chöre heraus, die dafür in Frage kommen. Wir haben inzwischen schon eine ganz schöne Liste beisammen.


4.1.2013

Neujahrsgruß von F.:

Neujahrsgruss
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2012

22.12.2012 (per E-Mail)

Dear Lothar,

As you may probably have heard from Kiyomi, our beloved mother passed away in February. So, please excuse us but we refrain from sending you our Christmas card this time.

Thanking you again, for your kindness to send me Seasons Greetings with your wonderful photo,
Mariko
From Tokyo with Love !

10.12.2012

Mitgliederversammlung und Grünkohlessen. Nach mancherlei Irritationen wurde einmal Klartext geredet, befreiend, produktiv und mit einem positiven Ausblick auf die Zukunft. Der Grünkohl war köstlich wie immer. N. kam auch mit Frau und Baby zum Entzücken aller. Nachdem H. wieder einmal das Jahr an uns hatte vorübergleiten lassen – nicht ohne die eine oder andere kritische Anmerkung – setzten wir ihr die Grünkohl-Krone auf, in Ermangelung des eigentlich angebrachten Lorbeerkranzes, als poeta laureata.

6.12.2012 (per E-Mail)

Lieber Lothar,

dir und dem Chor ein großes Dankeschön. Trotz Urs Krankheit, der Aufgewühltheit im Chor und der (aber wie doch immer ein wenig) bestehenden Nervosität vor dem Konzert hat alles toll geklappt, ich fands am Sonntag sehr schön. Und dass mit so wenigen Männerstimmen. Vielen Dank! [ … ]

Am Sonntag nach dem Konzert war ich auch ganz schön mau...

Euch allen ein schönes Grünkohlessen.
Viele Grüße von

F. R.

3.12.2012

Nach einer aufreibenden Probenphase heute also unser Weihnachtskonzert. Bis zuletzt, noch in der Generalprobe, knirschte es gewaltig. Dann haben wir uns aber zusammen gerissen und das Konzert, zwar nicht ganz fehlerfrei, dafür aber stimmungsvoll abgeliefert. Der anheimelnde alte Kirchenraum der St.-Matthäus-Kirche im Dämmerlicht zahlloser Kerzen gab dafür den rechten Rahmen ab. Durch die Mischung aus gewaltigen Chören und gefühlvollen Liedern fühlten viele Zuhörer sich angesprochen, wie erste Reaktionen nach dem Konzert uns zeigten.

Das Meller Kreisblatt hat zu diesem Konzert wieder einen Bericht veröffentlicht.

26.9.2012 (per E-Mail)

Lieber Lothar

Danke für deine liebe Mail.Es tut mir leid, dass ihr von meinem Entschluss bereits von anderer Seite erfahren habt. Ich hätte ihn euch gerne selbst mitgeteilt. Die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen. Es war mir eine Freude, euch alle kennengelernt zu haben. Ich wünsche euch viel Erfolg mit eurem Konzert und alles Gute für die Zukunft. Danke für die Erfahrungen, die ich mit euch machen durfte.

Liebe Grüße an alle

***
26.9.2012 (per E-Mail)

Hallo *** !

Ich habe gehört, dass Du fortan im Chor Ikarus singen wirst. Dazu wünsche ich Dir im Namen des Meller Madrigalchores viel Freude und viel Erfolg. Ich verstehe, dass Dich die Leistungshöhe des Chores Ikarus sehr anspricht, wenn ich auch bedaure, dass Du uns damit als sichere Sopransängerin und stets freundliches und interessiertes Chormitglied verloren gehst; wir habe Dich in der kurzen Zeit sehr schätzen gelernt. Vielleicht sehen wir uns ja bei unserem Adventskonzert am 2. Dezember in der St.-Matthäus-Kirche. Urs hat nun doch die Bach-Motette "Lobet den Herrn, alle Heiden" aus diesem Weihnachtsprogramm heraus genommen und damit vielerlei Bedenken Rechnung getragen.

Ich werde Dich noch bis Ende des Jahres in unserem E-Mail-Verteiler belassen. Noch einmal alles Gute für die Zukunft. Mit herzlichen Sängergrüßen

Lothar Melching

3.9.2012

Es wird ernst mit dem Weihnachtskonzert. Nachdem in den Sommerferien ein vorläufiges Programm zustande gekommen ist, muss jetzt konzentriert gearbeitet werden.

11.7.2012

Wir mussten den alljährlichen Grillabend heuer auf diesen Mittwoch verlegen, weil die Grillhütte an dem traditionellen letzten Montag vor der Sommerpause leider belegt war. Vielleicht war das der Grund für die etwas geringere Beteiligung. Es war aber, trotz des wenig einladenden Wetters, ein schöner Abend. Als Überraschungsgast tauchte Sarah mit ihrer Kleinen auf, da war das Hallo natürlich groß.

30.5.2012

Nach einigem Hin und Her steht nun der Termin für unser nächstes Konzert fest: Am 1. Adventssonntag wollen wir im alten Teil der Matthäuskirche ein Weihnachtskonzert mit weihnachtlichen Chorsätzen, Chorälen und Liedern geben. Die südamerikanischen Messen sind erst einmal aufgeschoben. Sie erfordern noch mehr Vorbereitung und auch eine Klärung, welche Solisten und Instrumentalisten dazu gewonnen werden können.

12.3.2012 (per E-Mail)
Nimué

Lieber L.!

Bitte sage allen Chormitgliedern in meinem – bzw. unserem – Namen ganz, ganz herzlichen, lieben Dank für die Wünsche, die mahnende Literatur (über die wir portionsweise abendlich vorm Dem-Sekundenschlaf-Erliegen herzhaft lachen) und die überraschende, so liebevoll vollführte Wärmung für die Kleine. Damit Ihr sehen könnt, wie gut ihr das Gestrickte steht, schicke ich Fotos mit.

Nimué ist nun schon 3 cm gewachsen und hat knapp 1.000 g zugenommen. Unsere anfänglichen Saug- und Schluckprobleme sind offensichtlich verschwunden …

Euch allen wünsche ich viel Vergnügen bei den Proben. Ich freue mich schon auf unser aller Wiedersehen, das sich nach Ostern gewiss einrichten lässt!

Alles Liebe –
S.
mit Stephan und Nimué

20.2.2012
Glueckwunsch S.
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2011

12.12.2011

Das Jahr endete, wie es schon Tradition ist, mit einem Grünkohlessen. Zuvor fand aber erst noch die alljährliche Mitgliederversammlung statt. Vorstandswahlen standen an – der bisherige Vorstand wurde wieder­gewählt. Außerdem wurde ein Ausschuss berufen, der sich Gedanken zur Mitgliederwerbung und zum Einwerben von Sponsorenmitteln machen soll

Das Grünkohlessen war wie immer eine fröhliche und harmonische Angelegenheit. In einigen gereimten Gedanken von H. zu den rhythmischen Schwierigkeiten mit der Tangomesse fühlten sich viele ertappt. Zum Grünkohlkönig haben wir W. erkoren.

29.11.2011

Das Paket ist angekommen.

Dear Dear L.,

What a, what a, what a, what a wonderful, wonderful, wonderful big surprise I got !!! How sweet of you to do so !

I cannot express enough my real surprise as well as my gratitude to you, indeed. Thank you so much for your thoughtful Christmas present to all of us ! I will bring those presents to Andante as soon as possible and I am sure that all the member of Andante will also be very happy to have them.

I still remember such a wonderful Christmas Concert you arranged for us, and those wonderful days you prepared with all your heart to welcome us ! I sincerely hope that we can welcome you and all of your Madrigal Chore member.. Please give my best regards to all the member !

Looking forward to see all of you again,
from Tokyo with Love,
Mariko

8.11.2011

Ein Paket geht nach Japan mit Süßigkeiten zum Weihnachtsfest.

tagebuch11_weihnacht_andante (49K)
4.7.2011

Am Grillabend war es diesmal einigermaßen kühl. Und er fand in kleinerem Kreis statt, da einige durch Krankenhausaufenthalt oder Dienstreise verhindert waren. Doch er war wie stets ein harmonisches und gemütliches Fest. H. hat uns ein kleines Lied über das Grillen gedichtet.

1.6.2011

Ich erhielt heute die Antwort von Musikland Niedersachsen auf unseren Förderantrag. Leider hat es nicht geklappt.

Antwort Musikland Niedersachsen
16.5.2011

Von unserem Jubiläumskonzert „da capo” hat H. S. wieder eine hörenswerte CD erstellt. Das Nocturno Ihr geliebten Augensterne von W. A. M ozart habe ich unter die Hörproben aufgenommen.

15.5.2011

Der Männerchor Lechtingen hat zu seinem 90-jährigen Jubiläum ein schönes und abwechslungsreiches Konzert in der Mehrzweckhalle in Lechtingen gegeben. Als Novum ein Zusammenspiel von Bigband und Männerchor. Sarah und Felix waren natürlich auch dabei.

9.5.2011

Besprechung bei Frau von Bar auf Gut Bruche. Das diesjährige Benefizkonzert Meller Chöre wird am 27.9.2011 in der Petrikirche stattfinden. Der Erlös soll der Übernachtungsstelle am Engelgarten zugute kommen.

29.3.2011

Wir sind jetzt auch bei Musikland Niedersachsen präsent. Musikland Niedersachsen informiert und fördert im Auftrag des Landes Niedersachsen und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung. Wir haben gleich einen Förderantrag gestellt.

tagebuch_musikland_antrag (39K)
19.3.2011 (E-Mail)

Lieber L.,

habe ganz herzlichen Dank für Dein Paket und Dein Buch. Es freut mich, so viele Erinnerungen in einem Band gefasst zu sehen. Seit den Liebesliedern bin ich nun dabei! Einfach toll. Urs hat mir erzählt, dass das letzte Konzert auch sehr gut verlaufen ist und super besucht war. Dazu herzlichen Glückwunsch. Herzliche Grüße an alle
F.

15.5.2011 (E-Mail)
13.3.2011 (E-Mail)
20.2.2011

Unser Jubiläumskonzert „da capo” fand mehr Zuschauer als erwartet. Die Feierhalle Grönenburg war bis auf den letzten Platz gefüllt. Es mussten noch die alten Stühle herangeschleppt werden, und viele fanden nur noch auf den seitlichen Bänken Platz. Auch musikalisch hatten wir ein gutes Gefühl. Es ging zwar nicht ganz ohne Patzer ab, dafür ist es eben life. Aber das feeling stimmte, und viele Zuhörer drückten unmittelbar nach dem Konzert aus, wie sehr es ihnen gefallen hat. Es war wohl auch die Mischung, die die Zuschauer ansprach.

da capo
Foto Ludwig Woll

Das Meller Kreisblatt hat am 22.2.2011 zu unserem Konzert einen wunderschönen und ausführlichen Bericht gebracht. Zwei charakteristische Fotos sind auch dabei.

19.2.2011
chronik_brieffelix2011 (24K)
14.2.2011

Das war die letzte Probe vor dem Konzert. Einiges könnte durchaus noch präziser klappen. Na – wir haben ja noch die Generalprobe.

Urs hat noch eine Tango-Messe ausgegraben. Vielleicht können wir die mit der „Misa Criolla” kombinieren.

Zur allgemeinen Überraschung brachte Urs heute Mariko mit zur Probe. Großes Hallo. Den vorbereiteten Brief mit der CD von unserem Weihnachtskonzert konnte ich ihr gleich so in die Hand drücken.

Brief an Mariko
9.2.2011

Der in Aussicht genommene Termin für die „Misa Criolla” geht so nicht. Wir müssen neu nachdenken.

18.1.2011

Besprechung bei Urs. Weitere Planungen: Im November die „Misa Criolla” von Ariel Ramírez, gekoppelt mit „Navidad Nuestra”. Im nächsten Frühjahr, wenn es mit den anderen Chören klappt und auch die Finanzierung steht, der „Messias” von Händel.

3.1.2011 (E-Mail)

Dear Lothar,

Happy new year !

I am so glad to hear from you that my Christmas parcel arrived safely (but too late !) and that the DVD pleased you so.I hope that every member of Madrigalchor would like it, too.

Wishing you every happieness and health for 2011,

from Tokyo with Love,
Mariko

3.1.2011 (E-Mail)

Dear Mariko,

I had not yet recovered of that big surprise the nice Christmas parcel of choir Andante gave to me, when just a bigger surprise was waiting for me. Your parcel with that wonderful DVDs reached me on the last but one day of 2010. So I could give first four DVDs to some choir members when we had a dinner party on that very day. The others I shall pass to the members of Madrigalchor next week.

I have played the DVD several times now and every time I like it more. It is a really fine reminder of our wonderful time. Günter and whoever else did a very good job in arranging that video, so everyone will be happy to look at it. I do like it as much, that I decided to put part of it on our homepage at „http://lotharmelching.de/homepage_chor/html/chronik_halleluja.htm”.

So we all thank you very much for that marvellous gift. Have a good year 2011 and may all your wishes come true.

From Melle with love
Lothar

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2010

21.12.2010 (E-Mail)

Dear Lothar,

Thank you for your kind e-mail and nice photos of Christmas market ! It recalls me those unforgettable days of German-Japanese Choirs exchanging friendship for the first time.

The time flies like an arrow, indeed, as one year has already passed ! Owing to all of you, we still keep a wonderful wonderful memory of our Christmas concerts, last year ! Thank you again, for all that you have had done to us during our stay in your country.

I am so glad to hear that the package of Japanese sweets arrived safely and that made you a pleasant surprise. (The same package will come to Karl-Heinz and Lechtingen Maennerchoir member through Kiyomi, well of course to Urs, too !) I'll tell your message to all member of Choir Andante who wanted to show their thanks to all the members of your choir, once again. So please tell each of them how much Choir Andante appreciated their warm hospitality and their kindness !

Wishing all of you a merry Christmas and a happy New Year. From Tokyo with love,
Mariko

20.12.2010 (E-Mail)

Dear Mariko!

That was a pleasant surprise, when the postman delivered that lovely parcel from Japan to me. I had to look twice to consider it coming from choir Andante of Showa Mura. Many, many thanks to you all. It recalls the wonderful days we had last December. As Meller Madrigalchor doesn't meet again in 2010, I'll take it with me when we shall have our next practice on January 10th. I'm sure they all will be surprised, too.

This month we got plenty of snow in Germany, much more than last year. School had to be cancelled for four days. When we had our „Grünkohlessen” on Monday, December 13th, there was as much snow that Urs himself and the other guys from Osnabrück could not come to Melle.

We had a very picturesque concert in the Chapel of St. Matthew on December 5th, especially the Christmas Cantata from Argentina was a real highlight. I've got no pictures up to now, but you can have a glance at the report in the newspaper htttp://www.noz.de/lokales/49678478/weihnachten-international

As last year, the Christmas Market at Melle has already closed, but I can show you a nice photo of there. And the other day I was to the little town of Emden on the North Sea, and they had a nice Christmas Market around the old harbour. Have a look!

Would you please tell the people of choir Andante how happy we are having received that unexpected Christmas gifts. I wish you a merry Christmas and a happy New Year.

From Melle with love
Lothar

13.12.2010

Migliederversammlung und Grünkohlessen litten unter dem gegen sechs Uhr abends einsetzenden Schneetreiben. Ein Reihe Osnabrücker, darunter auch unser Chorleiter, konnten deshalb nicht teilnehmen.

Die Mitgliederversammlung begann mit einem Rückblick. Die letzten zwölf Monate waren für den Meller Madrigalchor eine rechte Achterbahnfahrt. Zuerst noch der Besuch aus Japan, an den ich mich immer wieder gern erinnere. Nächster Höhepunkt war der alljährliche Grillabend, der uns in diesem Jahr besseres Wetter beschert hat als im Jahr zuvor. Ich dankte allen, die sich in die Vorbereitung eingebracht haben, namentlich E. K., der die Hauptlast des Grillens übernommen hat, und M. und A. M. für Logistik und Catering.

Dann haben wir uns intensiv und mit großer Begeisterung auf unser Herbstkonzert vorbereitet, in dem wir einmal mehr unsere Leistungsvielfalt unter Beweis stellen wollten. Leider kam uns das unabänderliche Fatum in die Quere und ließ unseren allseits verehrten Chorleiter durch einen Autounfall außer Gefecht setzen. So musste dieser Chorabend leider ins Wasser fallen. Wir waren alle schockiert, als wir von diesem Unglück erfuhren und haben mit Urs gezittert, dass alles wieder werden sollte.

Gottlob hatte sich die Befürchtung innerer Verletzungen nicht bestätigt, und so kam Urs zwar mit erheblichen Blessuren, aber im Anbetracht dessen, was alles hätte passieren können, noch einigermaßen glimpflich davon. Unser Glück war, dass wir in N. S. einen fähigen und hilfsbereiten Chorleiterersatz zur Verfügung hatten, der Urs in der Zeit seiner Wiederherstellung gut vertreten konnte. So konnten wir zügig mit der Vorbereitung unseres Weihnachtskonzertes beginnen. Und dann war zu unserer Freude auch Urs so weit wieder hergestellt, dass er mit uns diese schöne argentinische Weihnachtskantate aufführen konnte. Damit fand ein wechselvolles Jahr einen hoffnungsvollen Ausklang.

Das Jubiläumskonzert wollen wir jetzt am 20.Februar des nächsten Jahres nachholen, so dass die viele Vorbereitungsarbeit nicht vergeblich war.

Nach der ein wenig hektischen Vorbereitung hatten wir ein schönes und erfolgreiches Weihnachtskonzert. Zitat MK: „Die internationale Vielfalt der Weihnachtsfreude holte der Meller Madrigalchor zum 2. Advent in die St. Matthäus-Kirche”.

Es wurden aber auch kritische Töne laut, was die Dichte der Konzerte und die damit verbundene Hektik der Vorbereitung betrifft. Man war sich einig, dass wir hier zu einer Entzerrung kommen müssen.

Das anschließende Grünkohlessen war wieder einmal ein harmonischer und gelungener Jahresabschluss. Gerne erinnerten wir uns daran, wie wir hier vor einem Jahr mit den Japanern gefeiert haben. Auch diesmal erfreute uns H. wieder mit ihren nachdenklich-lustigen Gedanken zu unserer Chorarbeit. Zum Grünkohlkönig erwählten wir unseren Contraaltus Jens wegen seiner herausragenden stimmlichen und komödiantischen Fähigkeiten.


Brief B.

Nachdem es bei der Generalprobe noch heftig geknirscht hatte, vor allem auch die spanischen Texte sich für viele als rechte Zungenbrecher erwiesen, verlieh die Angst uns Flügel. Das Konzert mit der argentinischen Weihnachtskantate „Navidad Nuestra” ging stimmungsvoll über die Bühne. Trotz Eisglätte ließen sich ca. einhundert Zuschauer den Ohrenschmaus nicht entgehen, und wir erhielten sehr positive Rückmeldungen. Das Lokalkolorit durch die Rhythmusgruppe in ihren farbenprächtigen Ponchos tat ein Übriges. Ein gelungener Abend in der St.Matthäus-Kirche. Einen sehr schönen Bericht über unser Konzert hat das Meller Kreisblatt gebracht.

Navidad Nuestra
Foto Mechthild Woll
18.9.2010

Erst sah es ja noch so aus, als könnte das Konzert stattfinden, indem Urs nur dirigiert und Nicolai die Klavierbegleitung übernimmt. Aber gestern hat sich dann herausgestellt, es geht nicht. Also wird das Konzert erst einmal verschoben. Es soll aber auf jeden Fall zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

15.9.2010

Gestern hatte unser Chorleiter einen Autounfall und liegt im Krankenhaus. Was wird denn nun?

12.9.2010

Das Probewochenende war sehr schön. Mit Nicolai Strauch haben wir einen begeisternden Pianisten und Sänger gewonnen, der unser Konzert am 26. bereichern wird. „Insalata Italiana” und „Ländliche Konzertprobe” nehmen Gestalt an und machen auch richtig Spaß. Das wird bestimmt ein tolles Jubiläumskonzert.

22.6.2010

Gestern also unser diesjähriger Grillabend, heuer wieder an der Bifurkation in Gesmold. Es haben sich mittlerweile feste Rituale enigespielt. Eines davon ist der gereimte Rückblick, den uns Hanna regelmäßig beschert.

Große Neuigkeit war die Eheschließung von Felix, die er mir per E-Mail in der letzten Woche mitgeteilt hat. Wir beschlossen, ihm eine Glückwunschadresse zukommen zu lassen, die alle unterzeichnet haben.

Es ergab sich, dass unser Grillabend auf den längsten Tag des Jahres fiel. Aber ein kleiner Rest von uns hielt trotzdem aus, bis es schließlich stockdunkel war. Und recht kühl wurde es am Ende auch.

Nach der Sommerpause müssen wir uns konzentriert auf die Vorbereitung von Herbst- und Weihnachtskonzert werfen. Am 9.8.2010 geht es weiter.

14.5.2010 (E-Mail)

Dear Dear Lothar,

I thank you very very much for your kindness to send me those CD of our Christmas Concert last year, which I found on my desk the day before yesterday, coming back from my one week's trip ! And I am so sorry for not having been able to answer to your e-mail earlier, just because of my very old PC problem. (I really have to buy a new one !)

What a pity, not to be able to welcome your chor next year ! But I sincerely hope that we can sing together again, "Ano-subarasii-ai wo mouitido" at Showa-mura, someday in the very near future.

As for the CDs, I really admire your great effort. Indeed, what a wonderful and beautiful CD you made !!! Yesterday was a special busy day after coming back from my trip, and I couldn't find any time to listen to it, but I will surely do it tonight ! My heart is already beating and I cannot wait !

Please give my best regards to all of your chor member, as well as Maestro Urs Borer and also, all the member of Lechtingen Maennerchor.

From Tokyo with Love,
Mariko

4.5.2010 (E-Mail)

Dear Mariko,

Please excuse me coming so late with my email. I would have sent it before, but I didn't know how how to put the words in the right way. When I asked my choir members what about going to Japan next year I was sorry to get a negative answer from most of them. There were only two to say they would go, and one of them was me. A "perhaps" was the reply of another ten. But I'm in doubt whether all of them might change it to a "yes" the next time I would ask. So I'm very sorry I have to tell you that there will presumably no visit to Showa by Meller Madrigalchor next year. Nevertheless we are very grateful for your kind invitation, we hope you will excuse us not to come.

But I can close my email with some better news. Henrik Sbach produced a nice pair of audio-CDs of our Christmas concert. I like them very much and I will send them to you in these days. When hearing it and looking at the photos I always remember those wonderful days we had in December.

Heartful greetings to all members of choir Andante. Please let us stay in contact. From Melle with love
Lothar

3.5.2010

Hendrik Sbach hat unser letztes Weihnachtskonzert mitgeschnitten und daraus eine schöne Doppel-CD gemacht mit einem ansprechenden Cover. Wenn ich die CDs höre und mir die Fotos betrachte, denke ich wieder an die wundervollen Tage, die wir – bei allem Stress – im Dezember mit den Japanern hatten.

8.2.2010

Die Jahreshauptversammlung 2009 haben wir wegen des Besuchs der Japaner auf den heutigen Termin verschoben. Sie ging ganz zügig über die Bühne. Der alte Vorstand wurde entlastet und wiedergewählt.

In diesem Jahr sollen zwei Konzerte durchgeführt werden. Am 26.9.2010 ein Konzert aus Anlass des dreißigjährigen Bestehens mit Highlights aus früheren Konzerten. Am 5.12.2010 ein Konzert mit Weihnachtsmelodien aus aller Welt in Fortsetzung unseres Konzertes aus dem letzten Jahr. Der Messias von Händel wird weiter vorbereitet und soll zusammen mit einem zweiten Chor im Früjahr 2011 aufgeführt werden.

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2009

25.12.2009

Vier Tage Japanbesuch und zwei Konzerte mit Proben, Aufbau und Ansing- und Stellproben – die letzten Tage waren ganz schön stressig. Am 22.12. sind unsere Gäste wieder abgereist und ich konnte einmal kräftig durchatmen.

Ich habe selbst nicht an allen Veranstaltungen teilgenommen. Deshalb kann ich auch nur zu einigen Punkten etwas sagen.

18.12., Japan Day: Die Japaner haben alle Chormitglieder der beiden gastgebenden Chöre in die Hollager Mühle eingeladen und sie mit japanischen Snacks und Sake bewirtet. Es gab auch eine musikalische Umrahmung durch Viviane Helms, die Tochter von Kiyomi Helms, die dabei ist, sich unter dem Künstlernamen Kudo, dem Mädchennamen ihrer Mutter, einen Namen zu machen. Die Japaner überreichten einer Reihe von Gästen Geschenke, Yukatas, das sind Sommer-Kimonos, Bademäntel.

Japan Day
Foto Karsten Kohn

Auf dem Bild findet man neben mir eine nicht namentlich bekannte Japanerin, anschließend Mariko Kudoh und den Vorsitzenden Katoh der Landwirtschaftlichen Vereinigung in einem kurzen Kittel dieser ebenderselben. Ein solcher Kittel wurde später beim Besuch auf dem Hof von Ernst-August Hoppenbrock diesem überreicht, und natürlich musste er ihn auch gleich anziehen. Auf dem Kragen sind die Initialen JA (= Japan Agriculture) zu lesen.

18.12., Vom Konzert in der Alexanderkirche ist vor allem in Erinnerung geblieben, dass es dort saukalt war.

Wallenhorst 2009
Foto Karsten Kohn

19.12., Guided Tour Osnabrück: Ich war selbst nicht dabei, aber Sarah berichtete, es sei unerträglich kalt gewesen, und darunter habe die Stadtführung arg gelitten. Zum Glück war danach ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt Osnabrück angesetzt und man konnte sich mit Glühwein wieder aufwärmen. Die anschließende Theatervorstellung war ein spezieller Wunsch der Japaner, den Kiyomi Helms und ihr Mann ermöglicht haben.

20.12., Kalkriese: Bei heftigem Schneetreiben beschränkte sich der Besuch in Kalkriese auf eine ausgiebige Führung in der Dauerausstellung. Das war sehr eindrucksvoll, und die Japaner waren sehr interessiert. Als es um die Ausstattung der römischen Legionäre ging, musste der stellv. Bürgermeister unter großem Hallo einen schweren Panzer anlegen und wurde hundertmal fotografiert. Wie überhaupt das Fotografieren eine Hauptbeschäftigung unserer Gäste war. Meist mussten auch noch einer oder mehrere von uns mit aufs Bild. Nicht nur die jüngste Sängerin war von dem dynamischen Modell ganz fasziniert, wo die römischen Soldaten, durch Kugeln symbolisiert, in der Falle von Kalkriese aufgerieben werden. Auf den normalerweise sich anschließenden Gang ins Freigelände haben wir des Wetters wegen verzichtet.

20.12. Am Abend dann unser großes Konzert „Weihnacht der Vöker” in der St. Matthäuskirche in Melle. Die Japaner fanden großen Anklang. Und als sie auf Deutsch „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten” sangen, hat das Publikum nicht an sich halten können und trotz meiner Bitte spontan applaudiert. Auch das gemeinsam mit uns gesungene Liebeslied wurde begeistert aufgenommen, und erst recht das große Finale mit Händels Halleluja.

Weihnacht der Voelker

21.12. Die Stadtführung in Melle hatte einen schlechten Start. Infolge eines Fahrerwechsel und unzureichender Information des neuen Fahrers setzte er die Japaner zum vereinbarten Zeitpunkt am Rathaus ab, während wir am Forum auf sie warteten. Aber im Zeitalter der Mobiltelefone lässt sich so etwas immer noch reparieren. Das Besuchsprogramm musste allerdings stark gekürzt werden, der vorgesehene Besuch auf Gut Bruche fiel aus. Bei Hoppenbrocks in Gerden wartete eine vorweihnachtliche Kaffeetafel auf die Gäste. E.-A. Hoppenbrock gab eine kurzen Überblick über die Probleme und Erfolge der Ferkelzucht. Anschließend erhielt er den erwähnten Kittel. Der Besuch eines Bauernhofes war ausdrücklicher Wunsch unserer Gäste gewesen. Auch den Besuch in der Marienkirche in Oldendorf, zu der Pastor Keding uns eine Einführung geben wollte, ließen wir ausfallen, weil die Japaner unbedingt noch Shopping machen wollten. In der Stadtführung war auch ein Empfang bei der Stadt Melle eingeschlossen. Die Stellvertretende Bürgermeisterin Frau Tiemann musste den überreichten Kimono natürlich sofort anlegen.

21.12. Höhepunkt und Abschluss des Besuchsprogramms das Grünkohlessen bei Hakemeyer in Oldendorf. Sarah überraschte die Gäste mit einer kleinen auf Japanisch gehaltenen Ansprache und sang einige japanische Lieder. Weil die Japaner ein sehr inniges Verhältnis zu dem Heine-Lied „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten” haben, das auch heute noch in den japanischen Grundschulen auswendig gelernt wird, haben wir es hier noch einmal gemeinsam gesungen. Auch Sarah und Felix unterhielten uns weiter. Des Redens war kein Ende. Unsere Gäste haben uns noch einmal mit Geschenken überhäuft. Wir haben ihnen jedem eine Glühweintasse vom Meller Weihnachtsmarkt mitgegeben, auf der, schönes Zusammentreffen, die St. Matthäuskirche dargestellt ist. Hanna las uns wieder einmal freundlich die Leviten. Der Abend endete mit den gemeinsam in großem Kreis gesungenen „Ade zur guten Nacht” und „Auld Lang Syne”. Die Umarmungen zum Abschied wollten kein Ende nehmen, es war fast wie beim Schüleraustausch. Ich denke, beim Abschiedsabend hat sich gezeigt, ein wie herzliches Einvernehmen zwischen uns und ihnen in den wenigen Besuchstagen gewachsen ist.

Dank Sponsoring und Spenden und durch das auch finanzielle Engagement der Chormitglieder war es uns möglich, die Kosten für die Gäste drastisch zu reduzieren. Unterkunft und Frühstück konnte gestellt werden. Der Bus war frei. Die Gelder für die verschiedenen Führungen konnten übernommen werden. Und auch nach dem Konzert und beim Grünkohlessen waren die Japaner unsere Gäste.

18.12.2009

Der Chor „Andante” aus Japan ist da!

Chor Andante
29.9.2009

Heute also das Benefizkonzert Meller Chöre, zu dem der Petrichor und die Petrigemeinde alle zwei Jahre die Meller Chöre einladen. Nachdem aus dem Erlös in der Vergangenheit die Opfer der Elbeflut in Pirna, die Partnergemeinde in Südafrika, die Meller Tafel und ein neu einzurichtender Hospiz- und Sterbebegleitungsdienst bedacht wurden, sollte diesmal das im Entstehen begriffene Familienzentrum gefördert werden.

13.9.2009

Heute hatten wir unser Herbstkonzert unter dem Titel Insalata mista. Highlights waren die Opernparodie Insalata Italiana von Richard Geneé und ein Potpourri von Volksliedern im Swing-Rhythmus. Neben unseren bewährten Solisten Sarah Weller und Felix Rußwinkel hat besonders Karolina Eurich mit einer Romanze von Peter Tschaikowsky großen Eindruck gemacht.

22.6.2009

Bei bestem Wetter unser diesjähriger Grillabend an der Bifurkation. Ernst gab uns einen umfassenden Überblick über die Geschichte und Bedeutung dieses Meller Kulturdenkmals (siehe hier (31.3.2013). Und wie es schon Tradition ist, hielt Hanna mit ihrer Truppe einen gereimten Rückblick.

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2008

15.12.2008

Das adventliche Grünkohlessen war wieder einmal besonders stimmungsvoll. Urs Borer bekam das gerahmte Bild von Ulrich Heemann. Zur Grünkohlkönigin erkoren wir A.B.. H. hat wieder mit leichter Hand einen Rückblick gedichtet. Ein Weihnachtsquiz 1) fand viel Anklang. Der alljährliche Ausklang würde uns, gäbe es ihn nicht, sehr fehlen.

1) Das Original stammt aus einer Internet-Quelle, die ich leider nicht mehr auffinden kann.
5.10.2008

Unser Herbstkonzert „Ja, die Liebe!” war ein großer Erfolg. Die Grönenberg-Feierhalle war bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Thema Liebe vereinte Liebeslieder aus fünf Jahrhunderten, von Chansons der Renaissance bis zu Schlagern des 20. Jahrhunderts. Musikalisch war die Aufführung ein Erlebnis dank des abwechslungsreichen Programms und der ausgezeichneten Solisten. Der Bogen spannte sich von dem volksliedhaften „Mit Lieb′ bin ich umfangen” bis zu dem leidenschaftlichen „Bésame mucho”. Sarah und Felix waren wieder einmal hervorragend in Gesang und Schauspiel mit Melodien aus der „Zauberflöte” und „Porgy und Bess”. Dazu überraschte Felix die Zuhörer aus Anlass seines Geburtstages mit einem Lied von Georg Kreisler.

Ja, die Liebe!
Foto: Mechthild Woll
15.9.2008

Der Bildband „Melle – Gesichter einer Stadt” (s. 23.6.2008) ist fertig und enthält ein sehr schönes Gruppenfoto unseres Chores.

7.7.2008

Der Grillabend an der Bifurkation war ein voller Erfolg. Auch wenn das Wetter unbeständig war und zeitweilig Regen einsetzte, tat das der guten Stimmung keinen Abbruch.

23.6.2008

Heute hat Ulrich Heemann für einen Bildband über Menschen aus Melle den Chor bei der Probenarbeit fotografiert. Abgerundet wurde der Fototermin durch eine Gruppenaufnahme auf dem Schulhof.

Chorprobe
Foto: Ulrich Heemann
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2007

17.12.2007

Bei der Mitgliederversammlung wurden einige unbequeme Wahrheiten angesprochen. Der Vorstand wurde wiedergewählt.

Beim anschließenden Grünkohlessen bei Hakemeyer in Oldendorf war es gemütlich wie immer. H. hat uns wieder einmal auf liebe- und humorvolle, aber durchaus kritische Weise einen – gereimten – Spiegel vorgehalten. Unsere republikanische Gesinnung ließ uns diesmal auf einen Grünkohlkönig verzichten.

16.12.2007

Das Festliche Konzert zusammen mit dem Männerchor Lechtingen. Um den festlichen Charakter des Konzerts zu unterstreichen, haben wir diesmal vor allem solche Stücke herausgesucht, die sich durch ihre schönen und einprägsamen Melodien auszeichnen. Die Chöre trugen im Wechsel bekannte und weniger bekannte Lieder und Motetten vor, darunter „Machet die Tore weit,”, Wenn ich ein Glöcklein wär”, „Es ist ein Ros′ entsprungen”, „Kommet, ihr Hirten”, „Lieb Nachtigall, wach auf” und „Herbei, o ihr Gläubigen”. Zum Schluss vereinigten sich die beiden Chöre zu dem kraftvollen Choral „Wachet auf”.

Nachdem es beim Ansingen noch kräftig geknirscht hat, hat das Konzert sehr schön geklappt. Dass bei dem Lechtinger Männerchor nicht alle mit einem solchen gemeinsamen Konzert glücklich waren, war beim Konzert nicht zu spüren. Und beim gemeinsamen Abtrunk herrschte eine gelöste Atmosphäre, die alles, was vorher war, vergessen ließ.

9.12.2007

Nach der misslungenen Generalprobe ein ganz passables Konzert in Wallenhorst. Offenbar verleiht die Angst Flügel.

4.12.2007

Eine total misslungene Generalprobe für das diesjährige Weihnachtskonzert in der Alexanderkirche in Wallenhorst.

6.10.2007

Bunte Blätter hieß unser diesjähriges Herbstkonzert. Die Grönenburg-Feierhalle war zum Titel passend malerisch geschmückt. Weniger schön waren am Vortag die organisatorischen Schwierigkeiten mit Stühlen, Podesten und dem Klavier. Aber wer wird dem noch nachweinen, wenn es am Ende so wunderbar klappt.

Bunte Blätter
Foto: Mechthild Woll
16.7.2007

Bei schönstem Wetter das jährliche Chorgrillen bei Traute.

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2006

11.12.2006

Am 11.12.2006 war unsere diesjährige Mitgliederversammlung mit anschließendem Grünkohlessen bei Hakemeyer in Oldendorf. Wegen meines 65. Geburtstages hat man mich zum Grünkohlkönig gemacht.

10.12.2006

Das war ein anstrengendes Konzert, weil bis zum Schluss hart geprobt werden musste. Daür wurden wir aber mit einer akzeptablen Zuschauerzahl belohnt. Die Honegger-Kantate verlangt dem Chor und den Zuhörern einiges ab. Der Titel lautete „cantate!”, singet, und deshalb sollten bei „Wachet auf, ruft uns die Stimme” und bei „Es ist ein Ros' entsprungen” die Zuschauer mitsingen.

cantate!
Foto: Petra Ropers
23.10.2006

Die Alte Stadthalle ist neu hergerichtet. Wir haben sie in Augenschein genommen, vielleicht können wir dort ja mal auftreten.

24.9.2006

Witz nach Noten, ein wirklich gelungener Chorabend. Das Publikum war begeistert. Nicht zuletzt verdanken wir das unseren Solisten Erwin Vogt („5000 Taler”) sowie Sarah Weller und Felix Rußwinkel („Die Beichte” und „Duett zweier Katzen”).

17.7.2006

Unser Grillfest fand heuer wieder bei T. K. in Gesmold statt. Das Wetter war, wie in diesem Sommer nicht anders zu erwarten, phantastisch. Ein rundum gelungener Abend.

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2005

12.12.2005

Mitgliederversammlung bei Hakemeyer in Oldendorf. Der bisherige Vorstand - Lothar Melching, Anna-Luise Olsen, Ernst Kellner, Maria Menzel, Inge Miehlke - wurde wiedergewählt. Danach Grünkohlessen. Grünkohlkönigin E.B..

Vorstand
v.l.n.r.: Anna-Luise Olsen, Inge Miehlke, Maria Menzel, Ernst Kellner, Lothar Melching
11.12.2005

Die Weihnachtsklänge in der St.-Matthäus-Kirche, diesmal wegen der Orgel im neuen Teil. Das Programm enthielt einige bereits aufgeführte Stücke und als Highlight Ausschnitte aus einer Weihnachtskantate von Artur Honegger.

25.9.2005

Jubiläumskonzert classics and pops in der Grönenberg-Feierhalle. Enthalten: Quodlibet von Bach, von Fauré Cantique de Jean Racine, Brahms Neue Liebeslieder und manches aus dem Ostenwalde-Konzert. Unsere Damen haben den Raum wieder sehr ansprechend geschmückt. In der Pause gab es Sekt und Wein.

Jubiläumskonzert
Foto: Mechthild Woll
17./18.9.2005

Das Probewochenende fiel diesmal mit der vorgezogenen Bundestagswahl zusammen.

11.7.2005

Chorgrillen bei T. K. Mehr Bilder unter Grillfest 2005.

Grillabend
1.7.2005

Wiederholung des Gershwin-Webber-Konzerts im Rathaus in Wallenhorst. Das Publikum war begeistert. Michael Woll hat von dem Konzert einen sehr schönen Mitschnitt hergestellt.

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2004

13.12.2004

Mitgliederversammlung und anschließendes Grünkohlessen im Grünen Jäger in Ellerbeck. Grünkohlkönig Michael Brieber.

5.10.2004

Ein gewagter Ausflug in die Welt der Popmusik, ein Konzert mit Evergreens sowie Melodien von Von Gershwin bis Webber in der Orangerie von Gut Ostenwalde. Der Kunstverein lieferte mit einer Kunstausstellung einen sehr ansprechenden Rahmen. Es kamen viel mehr Zuhörer als erwartet.

15.5.2004

Wir hatten Gelegenheit, im Rahmen der Bissendorfer Kulturtage die Brahms, Liebeslieder im Foyer der Firma Solarlux in Bissendorf aufzuführen.

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2003

15.12.2003

Mitgliederversammlung im Grünen Jäger in Ellerbeck. Wiederwahl des bisherigen Vorstandes. Anschließend Grünkohlessen. Grünkohlkönige: Karl-Heinz Balgenorth und Johannes Brinkschröder

14.12.2003

Wiederholung des Weihnachtskonzertes in Hollage.

7.12.2003

Weihnachtskonzert in der St.-Matthäus-Kirche in Melle, Wiederholung des Konzerts vom Vorjahr.

31.10.2003

Brahms' Liebeslieder in der Grönenberg-Feierhalle. Nachdem wir bei der Generalprobe noch über das Aussehen des Raumes entsetzt waren, haben unsere Damen ihn zum Konzert sehr stimmungsvoll mit Zweigen und Lichtern zurechtgemacht.

7.7.2003

Grillabend bei I. M. in Ellerbeck.

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2002

9.12.2002

Mitgliederversammlung und Grünkohlessen im Grünen Jäger in Ellerbeck. Grünkohlkönig: Urs Borer.

8.12.2002

Wiederholung des Weihnachtskonzerts in der Alexanderkirche in Wallenhorst. Einsetzendes Glatteis gefährdete die Aufführung. Entsprechend gering war die Zuschauerbeteiligung.

14.3.2002

Der Heimatverein baut ein Archiv zu den Meller Vereinen auf und hat auch uns um einen Beitrag gebeten.

Brief an Wippermann
1.12.2002

Weihnachtskonzert in der St.-Matthäus-Kirche in Melle, u. a. mit Motetten von Buxtehude und Bach, das erste Konzert mit unserem neuen Chorleiter Urs Borer.

Weihnacht 2002
1.2.2002
Urs Borer

Ein neuer Chorleiter muss her, weil Thomas Hauck eine Anstellung in Süddeutschland gefunden hat. Von jetzt an also: Urs Borer.

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2001

24.11.2001

Gemeinsame Aufführung mit dem Petri-Chor: „Elias” von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Einen solchen Zuschauerandrang müssten wir einmal bei unseren eigenen Konzerten haben! Aber dazu fehlt uns wohl der Rückhalt in einer aktiven Kirchengemeinde.

Ständchen

Das Ständ­chen wurde I. zu ihrem Geburts­tag gebracht.

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