888 Tagebuch
10.12.2018

Die Mitgliederversammlung blickte noch einmal zufrieden auf die beiden Konzerte zurück. Wenn nur unser E. nicht krank geworden wäre!

Danach wie üblich der Grünkohl. Ohne E.s Hilfe haben wir es nicht einmal zu einem Grünkohlkönig gebracht.

9.12.2018

Das Konzert mit dem Kirchenchor Hasbergen in der St.-Josefs-Kirche zu Hasbergen gab uns seit langem einmal wieder die Gelegenheit, in einem größeren Singekreis den vollen Chorklang zu erleben. N. hatte auch diesmal wieder ein wunderbar stimmungsvolles und abwechslungsreiches Programm zusammen gestellt. Gemeinsame Lieder, Solostücke und Chorstücke, teilweise von N. selbst gesetzt und arrangiert, schlossen sich zu einem runden Ganzen zusammen.

Chorfoto Hasbergen

Nach dem Konzert saß man noch im Gemeindehaus bei Gyrossuppe und Schmalzbroten zusammen. Das war ein schöner Ausklang. Der Anregung, mal wieder so etwas gemeinsam zu unternehmen, konnte wir uns gerne anschließen.

28.10.2018

Pressebericht

Foto Offenes Singen

Zu einem „Offenen Singen” am 28.10.2018 hatte der Meller Madrigalchor eingeladen und damit wohl das Interesse vieler angesprochen, denn das Foyer der Ratsschule Melle war voller Mitsängerinnen und Mitsänger. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des Herbstes. Nach einer Einstimmung durch den Chor, der immer wieder musikalisch Nebelschwaden durch das Land ziehen ließ, und einem brasilianischen Erntedank, waren die Zuhörer an der Reihe und konnten mit lustigen Tanzliedern zum ersten Mal ihre Sangesfreude zeigen.

Nach einem temperamentvollen „Besame mucho” huldigte der Meller Madrigalchor dem Spaßmacher und Grotesktänzer Will Kempe aus dem 16. Jahhundert mit einer Komposition, in der dessen Hopsen und Hampeln musikalisch ausgedrückt war. Anschließend ging es in den herbstbunten Wald. Über die Horrorstory von Hänsel und Gretel extemporierte Nicolai Strauch auf dem Klavier, dass es die Zuhörer gruselte.

Alsbald entführte der Chor seine Gäste in den brasilianischen Urwald, wo geheimnisvolle Geräusche sich mit einer sehnsuchtsvollen Melodie verbanden. Danach waren alle aufgefordert, mit auf die Reise zu gehen und mit „Cantai ao Senhor – Ich sing dir mein Lied” den Schöpfer zu preisen. Dies griff der Chor mit dem „Cantate domino” auf, das einmal in vertrauter barocker Tonsprache und einmal als fetziger Samba erklang.

Alle fanden, es gäbe „Kein schöner Land in dieser Zeit”. Und weil Herbst und Jagd nun einmal zusammen gehören, war auch diese Sangesthema, wobei der Chor dem gemeinsam gesungenen „Ein Jäger längs dem Weiher ging” eine schmissige Jazz-Version seines Chorleiters Nicolai Strauch folgen ließ.

Nach einigen weiteren Liedern – z. B. „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten”, „Es dunkelt schon in der Heide”, „Guten Abend, gut Nacht” – endete die Veranstaltung für viele zu früh mit „Ade zur guten Nacht”. Sie forderten deshalb eine Zugabe, dem der Chor gerne nachgab. Ein Gänsehaut-Effekt stellte sich ein, als nach einigen unverfänglichen Takten sich die Melodie zu Leonard Cohens „Halleluja” herausschälte, in das die Zuhörer begeistert einfielen.

Chorleiter Nicolai Strauch hatte den Chor zu mitreißenden Darbietungen befähigt und mit dem Chor zusammen alte und neue Lieder zum gemeinsamen Singen herausgesucht. Er hat alle diese auf dem Klavier begleitet und zudem durch phantasievolle Überleitungen miteinander verbunden. Es gelang ihm mit seiner gewinnenden Art, alle zum kräftgen Mitsingen zu animieren und sie mit dem Gefühl zu entlassen, zwei wundervolle Stunden erlebt zu haben.

21.10.2018

Presseankündigung

Wenn Deutschland gegen Brasilien spielt, ist im Fußball Spannung angesagt. Spannend ist es aber auch, deutsche und brasilianische Musik einander gegenüber zu stellen. Zu hören, wie sich dabei offensichtliche Kontraste, aber auch verblüffende Harmonien ergeben, macht den Reiz dieser Kombination aus. Das will der Meller Madrigalchor am Sonntag, dem 28.10.2019, beweisen, an diesem Tag lädt er zu einem OFFENEN SINGEN ein. Die Veranstaltung findet statt in der Ratsschule Melle, ehemals Wallgartenschule, Haus Walle 7, und beginnt um 17 Uhr.

Volks- und andere Lieder sollen den Hauptteil dieses gemeinsamen Musikerlebnisses ausmachen. Lieder, die jeder kennt, will der Madrigalchor gemeinsam mit seinen Gästen anstimmen, Lieder, die man vielleicht nicht dauernd hört, die aber doch in unser aller Gedächtnis eingegangen sind. Wie schön ist es, wenn man sich dabei wieder an Melodien erinnert, die man längst vergessen zu haben glaubt. Damit uns allen das leichter fällt, werden die zughörigen Liedtexte natürlich bereitgehalten.

Zur Auflockerung wird der Madrigalchor aus seinem Repertoire einige Highlights aufgreifen. Dabei wird sich zeigen, dass bei aller Verschiedenheit die Musik, gleich woher sie kommt, uns unmittelbar anspricht und eben nicht wie eine exotische Fremdsprache rätselhaft oder unverständlich bleibt. Zumal es überall die gleichen Themen sind, die in der Musik Ausdruck finden, Freude und Schmerz, Sanftheit und Überschwang, Liebe und Leid und immer wieder die Natur, die uns umgibt.

Deswegen will der Chor das alles nicht so eng sehen und sich nicht nur auf die eingangs genannte Gegenüberstellung beschränken. Unterstützt und angeleitet wird er dabei durch seinen Chorleiter Nicolai Strauch, der auch die Klavierbegleitung übernimmt. Der Madrigalchor will für das offene Singen keinen Eintritt erheben, wird aber am Ausgang der Veranstaltung für seine Auslagen um eine Spende bitten.

11.12.2017

Mitgliederversammlung. L. dankte noch einmal dem Chorleiter für das wunderbare Konzert. Er hob auch die wohltuend ruhige Probenatmosphäre hervor. Dann war die Neuwahl der Vereinsvorstands fällig. Es blieb aber alles beim alten, wie bisher.

Der Grünkohl hat danach allen besonders geschmeckt. Viele haben zum Gelingen des Abends beigetragen. Eine neue Tradition wurde begründet, den Abend mit Gesang einzuleiten. Mit der Erhebung zur Grünkohlkönigen haben wir I.N. überrascht.

5.11.2017

Das Herbstkonzert Kontraste war ein toller Erfolg, auch wenn diesmal nur siebzig Zuhörer anwesend waren. Nicolais Plan der harten Gegenüberstellung konträrer Musikstile ist voll und ganz aufgegangen. Ein enthusiastischer Bericht im Meller Kreisblatt war unser Lohn.

Chorfoto Kontraste
8.10.2017

Presseankündigung

Chorfoto Alte Stadthalle
Alte Stadthalle

Bei südamerikanischer Musik denken wir als erstes an Samba, Salsa und Lambada. Dass sich die Musik in Geschichte und Gegenwart vielfältiger und abwechslungsreicher darbietet, gerät darüber leicht in Vergessenheit. Einiges davon will der Meller Madrigalchor auf seinem Herbstkonzert am Sonntag, dem 5.11.2017 zu Gehör bringen. Das Konzert reiht sich ein in den Meller Kulturherbst, es findet statt in der Alten Stadthalle, Melle, Haferstraße 7, und beginnt um 19.30 Uhr.

Die brasilianische Provinz Minas Gerais (auf Deutsch: Allgemeine Bergwerke) erlebte im frühen 17. Jahrhundert einen wirtschaftlichen Aufschwung, als man dort Edelmetalle und Edelsteine zu Tage förderte. Die Folge war eine Blüte von Musik und Architektur im Nachklang des europäischen Barock. Und wie in Europa waren es vielfach religiöse, hier naturgemäß lateinisch-katholische Chorstücke.

Später erinnerte man sich wieder der indianischen Wurzeln und es entstanden wunderbar melodische und gefühlvolle Lieder im Volkston. Wie überall auf der Welt geht es darin um die beiden wiederkehrenden Themen Natur und Liebe. Feld, Wald und Fluss bilden den Hintergrund, Dankbarkeit, Liebe und Sehnsucht finden Worte und Töne, fremd und doch irgendwie vertraut.

Der südamerikanischen sollen Beispiele europäischer Chormusik vom Mittelalter bis in die Neuzeit an die Seite gestellt werden. Ein Rondeau eines französischen Trouvère, ein neapolitanischer Karnevalsschlager aus der Renaissance, eine Vertonung von Shakespeare, ein musikalischer Witz von Haydn, Nocturnos von Mozart – für Abwechslung ist gesorgt.

Gerade diese Vielfalt wird, so der Titel „Kontraste”, das Konzert prägen. Nicht nur der Kontrast zwischen südamerikanischer und europäischer Chormusik, auch die Gegensätze zwischen religiöser Inbrunst und und gefühlvollem Überschwang, zwischen pathetischem Hochton und humorvollem Augenzwinkern, zwischen atemberaubendem Tempo und verhaltener Sanftheit sollen im Gegeneinander der einzelnen Stücke hörbar werden.

Der Meller Madrigalchor hat das Programm unter seinem neuen Chorleiter Nicolai Strauch erarbeitet. Diesem obliegt auch die Leitung des Abends, und er wird die Chorstücke durch Klavierzwischenspiele ergänzen. Nicolai Strauch hat brasilianische Wurzeln und ist damit berufen, den Chor in dieses nicht immer leichte Gebiet einzuführen. Die temporeiche Bearbeitung eines deutschen Volksliedes durch Nicolai Strauch ist übrigens auch im Programm.

Karten zum Preis von 13 Euro sind beim Kulturamt der Stadt Melle, bei der Buchhandlung Sutmöller und an der Abendkasse erhältlich. Schüler, Studenten und Auszubildende zahlen 7 Euro.

7.8.2017

Nach der Sommerpause geht es jetzt endlich in der Ratsschule weiter.

Anfahrtskizze
19.6.2017

Grillabend, diesmal bei beständigerem Wetter.

9.1.2017

Eigentlich sollte es ja heute am neuen Ort, am Wallgarten, weitergehen. Mit der Oberschule ist auch alles klar. Nur die Stadt konnte sich bislang nicht zur Zustimmung bequemen. Es besteht noch interner Klärungsbedarf. Dabei hatte ich mich in der IGS schon formell verabschiedet!

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