Zwei Gleichungen


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Indien, um 1150 n. Chr.:

„Von einem Schwarm Bienen lässt sich ein Fünftel auf einer Kadomablüte, ein Drittel auf einer Silindhablüte nieder. Der dreifache Unterschied flog nach der Blüte einer Kutaja. Eine Biene blieb übrig, welche in der Luft hin- und herschwebte, gleichzeitig angezogen durch den lieblichen Duft einer Jasmine und eines Pandamus. Sage mir die Anzahl der Bienen!”

Inschrift auf der Grabtafel des Diophantos, um 350 n. Chr.:

„Hier das Grabmal deckt Diophantos, ein Wunder zu schauen:
Durch des Entschlafenen Kunst lehrt dich sein Alter der Stein.
Knabe zu bleiben verlieh ein Sechstel des Lebens ein Gott ihm;
Fügend das Zwölftel hinzu, ließ er ihm sprossen die Wang';
Steckte ihm drauf auch an nach dem Siebtel die Fackel der Hochzeit,
Und fünf Jahre hernach teilt er ein Söhnlein ihm zu.
Weh! Unglückliches Kind, so geliebt, halb hatt' es des Vaters
Alter erreicht da nahm's Hades, der schaurige, auf.
Noch vier Jahre den Schmerz durch Kunde der Zahlen besänft'gend
Langte am Ziele des Seins endlich er selber auch an.”

(Die Quelle hierzu ist nicht mehr aufzufinden. Ich habe diese Aufgaben früher einmal aus einem alten Mathematikbuch übernommen.)
© Lothar Melching Letzte Änderung: 25.6.2011 zum Seitenanfang